Raus aus den Federn, hinein ins Leben!

Der Wecker klingelt früh am Morgen. Du schlägst die Augen auf, bist vollkommen ausgeruht. Du freust dich darauf endlich aufzustehen und startest den Tag voller Elan. Kennst du diese Tage? Ich auch nicht…[1]

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Wolltest du schon immer zu den Menschen gehören, die morgens zur Uni oder Arbeit kommen, natürlich pünktlich, umgeben von einer Aura tiefer Zufriedenheit, kein Anflug von Stress oder Müdigkeit? Strahlend vor Frische und Motivation? Na dann bleib dabei und hole dir Tipps, wie du genau dieses Ziel erreichen kannst!

Der morgen bestimmt, wie wir den weiteren Tag angehen! Also, schau dir die einfachen und effektiven Tipps für einen angenehmeren Morgen und somit für einen produktiven Tag an:

1. Schlafzimmer aufräumen

Oder das Zimmer in dem dein Bett steht. Morgens beim Aufstehen erst einmal die Flaschen wegschieben, auf Blättern ausrutschen und katzenhaar-verseuchte Klamotten vom Boden zusammensuchen ist eindeutig kontraproduktiv. Mit dem falschen Fuß aufzustehen ist nichts gegen keinen Platz für seinen Fuß auf dem Boden zu haben! Also schaff dir Ordnung in deinem Zimmer und das Aufstehen wird dir um einiges leichter fallen. In einem ordentlichen Zimmer den Tag zu starten ist schon einmal ein guter Anfang!

2. Finger weg von der Schlummer-Taste

Noch 10 Minuten! Jaja. Nochmal 5 Minuten. Ok, beim nächsten Klingeln stehe ich wirklich auf. Ganz ehrlich- das glaubst du dir doch selbst nicht… Wenn es irgendwann absolut nicht mehr geht, die Snooze-Taste schamlos ausgenutzt ist, steht man dann frustriert auf. Nach einer halben Stunde mit Schlaf in 5 Minuten-Häppchen kann man auch einfach nicht ausgeruht sein. Das Ganze hat etwas mit dem Schlafzyklus zu tun. Wenn man nach dem Snoozen wieder einschläft, trickst man seinen Körper aus, er will wieder in den Tiefschlaf, was das Aufwachen um so schlimmer macht.
Also stell dir lieber zwei Wecker, einen frühen und einen etwas späteren (aber immer noch rechtzeitigen). Hier hilft auch der gemeine aber effektive Trick, den Wecker am anderen Ende des Zimmers zu plazieren. Ja, manchmal muss man abends grausam sein zu seinem Morgen-Ich, nur so kann man es besiegen! Ein bisschen wie die Milchzahn-Türklinken-Geschichte, nur nicht ganz so hart! (…Macht das überhaupt jemand oder ist das nur ein Mythos?)

3. Schaffe dir eine Morgenroutine

So, jetzt haben wir immerhin schon die Füße aus dem Bett. Jetzt aufstehen, in die Küche gehen, Wasser aufsetzen /Kaffeemaschine einschalten und schnell unter die Dusche. Von einer sauberen Duftwolke umgeben und angezogen zurück in die Küche, fertigen Kaffee abholen. Coffee to go in der eigenen Küche ist toll- und vor allem günstig!
Wenn man sich schon früh, also direkt nach dem Duschen oder Aufstehen anzieht, ist man schneller bereit für den Tag als wenn man ewig im Pyjama herumlungert. Absolutes Don’t ist übrigens auch wieder zurück ins Bett legen! Versuche dich so gut es geht auf den Tag einzustimmen. Eine Morgenroutine ist mir sehr wichtig, da ich sonst kopflos durch die Wohnung laufe und meinen Tag dann meist so planlos weiterführe wie ich ihn begonnen habe. Denn auch hier wieder: So wie du deinen Tag beginnt, wirst du ihn auch weiterführen.

 4. Bereite dich abends vor

Ich muss noch was ausdrucken, lesen, Tasche packen. Und was ziehe ich morgen an? Ach, ich stehe einfach 20 Minuten früher auf und schau jetzt dafür meine Serie zu ende.

… Als ob!

Am nächsten Morgen sieht das Ganze nämlich so aus: Anstatt 20 Minuten früher aufzustehen, bleibe ich (dank der lieben Snooze-Taste) 10 Minuten länger liegen. Naja, lese ich den Text eben in der Bahn. Irgendwann sehe ich ein, dass die Snooze-Taste keine Lösung für meine Probleme bietet und ich stehe auf. Um meinen Text auszudrucken habe ich nur Zeit, wenn ich das Frühstück ausfallen lasse- hol ich mir eben etwas unterwegs. Beim Tasche packen vergesse ich die Hälfte und für einen Tee habe ich sowieso keine Zeit mehr. So beginnt der Tag doch klasse!

Also, was abends ein paar Handgriffe sind, artet am nächsten Morgen meist zu einer Katastrophe aus. Hier ein paar Dinge, die uns morgens ein paar Minuten sparen:

  • Anziehsachen für den nächsten Tag zurechtlegen. Lege sie beispielsweise ins Bad, wenn du morgens duscht.
    Das erspart dir nicht nur Zeit sondern unangenehme Übersprungshandlungen im Stress, die dich dann den ganzen Tag in Form von kneifenden Hosen oder absolut nicht zusammen passenden Kombinationen quälen ;-)
  • Tasche packen. Packe alles ein oder mache dir eine Packliste, wenn du Dinge am nächsten Morgen noch brauchen solltest. So vermeidest du wichtige Dinge zu Hause zu vergessen, gerade wenn du öfter mal deine Taschen wechselst.
  • Alles erledigen, was nicht zur morgendlichen Routine gehört, wie Texte ausdrucken und lesen, Handy laden. All diese Dinge unterbrechen deinen morgendlichen Fluss und deinen Versuch den Tag ungestresst zu beginnen. Herumwetzen und sich über den PC aufregen kann man später immer noch!
  • Stelle eine Tasse für deinen Kaffee bereit, wenn du magst auch Geschirr für dein Frühstück. Wenn die Schüssel mit Löffel schon auf dem Tisch steht, bin ich eher geneigt Cornflakes und Milch hineinzufüllen. Gott bin ich morgens faul!

Aber vorsicht: Wenn du jetzt anfängst abends alles schon vorzubereiten, du also morgens viel weniger Zeit brauchst als sonst, könnte es sein, dass du sehr viel später als sonst aufstehst (geht ja alles gaaanz schnell). Denk immer dran: Dein Morgen-Ich ist ein faules Tier. Die Schlummertaste sein treuer Begleiter. Unterschätze niemals ihre Überredungskünste. Überlege dir am Abend, wie viel Zeit du für was brauchst. Duschen 10 Minuten, Kaffee 10 Minuten. Anziehen 5 Minuten. Und stehe pünktlich auf. Die genannten Punkte machen dir das Aufstehen leichter, bringen dir einen angenehmeren Tag aber aufstehen musst du schon alleine!

5. Achte auf deinen Rhythmus

Du wirst um 22 Uhr immer total müde? Du überwindest die Müdigkeit und bleibst dann doch bis eins oder länger wach. Das ist ein Fehler, den viele (auch ich) begehen. Angenommen, du würdest einfach ins Bett gehen wenn du müde bist. Um zehn Uhr. Du liegst noch ein bisschen rum, hörst vielleicht ein Hörspiel, liest ein Buch- was auch immer du im Bett vorm Einschlafen so machst. Dann, gegen 22:30 schlummerst du wahrscheinlich schon wie ein Baby. Wenn du jetzt ganze acht Stunden schläfst, bist du bereits um 6:30 schon wieder wach! Und ausgeruht. Hört sich doch gar nicht so schlecht an! Ich für meinen Teil habe die Erfahrung gemacht, dass ich von 23 Uhr an, nach acht Stunden viel ausgeruht bin als wenn ich von zwei bis zehn oder länger schlafen würde. Morgenstund hat Gold im Mund, der frühe Vogel fängt den Wurm und all die anderen abgedroschenen Sprüche sind halt leider doch irgendwie wahr…

6. Nimm dir Zeit für dich!

Lass dein Handy am morgen in Ruhe. Ebenso dein Tablet, Laptop, Pc… Alles womit man Mails checken kann, facebook, twitter. Spamme deinen Kopf nicht morgens gleich zu mit Neuigkeiten aus aller Welt. Beginne den Tag ruhig. Entspannt.

7.  Zu guter letzt: Schlafhygiene

Nein, das bedeutet nicht vor dem Schlafen gehen zu duschen. Nicht unbedingt. Unter Schlafhygiene kann man Angewohnheiten zusammenfassen, die einen erholsameren Schlaf bringen. Das bedeutet konkret: Störfaktoren zu eliminieren. Nachts das Licht ausschalten (oder Schlafmaske nutzen), nicht bis kurz vorm Schlafen am Bildschirm hängen. Vielleicht auch nicht als letzten Gedanken des Tages die Handlung von „Walking Dead“ zu überdenken. Kurz: Abends, schon vor dem ins Bett gehen, die Nacht einläuten. Zähne putzen, Gesicht waschen, Punkt 4 berücksichtigen… Das alles kann dir einen erholsameren Schlaf bringen, wodurch du morgens einfacher aufstehen kannst und den Tag ausgeruhter startest.


So und nun, was bringt dir das Ganze?

Durch diese einfachen Prinzipien kannst du deinen Alltag sehr viel angenehmer und stressfreier gestalten. Wer früh aufsteht hat bekanntlich mehr vom Tag, und das ist keine leere Floskel. Wer schon einmal früh, damit meine ich vor acht, aufgestanden ist und ein paar Dinge erledigt hat, weiß, was für ein tolles Gefühl es ist mittags schon so viel geschafft zu haben! Dazu ein kleiner Spruch, der meinen Alltag ein wenig auf Vordermann gebracht hat:

Unbenannt

Wenn du die genannten Tipps umsetzt, mit einem Plan und voller Energie aufwachst, den Tag ohne Stress beginnen kannst, deine To-Do’s abhaken konntest, wirst du um einiges entspannter am Abend ins Bett fallen.

Also, probiere es einfach mal aus, dann kannst du die Frage, ob du solche Tage wie oben beschrieben kennt, mit JA! beantworten. Vielleicht wachst du morgen schon in einem aufgeräumten Zimmer auf und lächelst. Bereit für den Tag!


[1] Zumindest nicht, bevor ich mir die folgenden Tipps zu Herzen genommen habe ;-)

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4 Gedanken zu “Raus aus den Federn, hinein ins Leben!

  1. Ach komm, so ganz ohne Schlummertaste wäre das Leben langweilig ;-).
    Es gibt einfach so Tage, da geht es partout nicht ohne.
    Was ich auf jeden Fall machen muss: meine Sachen abends eher schon mal zusammenpacken. Das raubt mir morgens echt manchmal ganz schön viel Zeit.
    Liebe Grüße, Katrin

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  2. Liebe Lara,

    mir hat die Morgenroutine geholfen. Bei mir ist morgens alles vorausgeplant. Abends werden der Tisch gedeckt, die Klamotten rausgelegt und alles vorbereitet. Morgens funktioniere ich nur mechanisch.
    Danke für die Tipps und

    lieben Gruß
    Renate

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  3. Hellooo Lara
    Dein Text hat mich einige Male zum schmunzeln gebracht & oft habe ich mich etwas ertappt gefühlt! Kennen wir uns? :)
    Zu deiner Frage: „…Milchzahn-Türklinken-Geschichte, nur nicht ganz so hart! (…Macht das überhaupt jemand oder ist das nur ein Mythos?)“ – Ja, wurde tatsächlich einmal in meiner Familie an mir getestet. Ist empfehlenswert wenn du noch lose Milchzähne hast ;)
    Danke für deine tollen Tipps! Vielleicht schaffe ich es jetzt auch mal mein Morgen-Ich auszutricksen.
    Liebe Grüsse

    Zizi

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