Alles eine Frage der Motivation!

Kommt dir das bekannt vor? Man gammelt auf der Couch, schaut eine Serie, ist auf tumblr. Aber eigentlich müsste man ja was für die Uni machen. Wenn man sich dann endlich durchgerungen hat sich an den Schreibtisch zu setzen, gehen die Ausweichmanöver weiter…

Motivation

Bücher werden ziellos durchgeblättert, Solitär wird gespielt, das Internet nach lustigen Bilder durchsucht… Vielleicht sollte man den Abwasch erledigen? Spätestens da merkt man: IRGENDWAS STIMMT NICHT!

Vielleicht fehlt dir einfach die nötige Motivation? Du fühlst dich schlapp, hast keine Lust zu lesen, zu lernen oder überhaupt irgendwas zu machen was mit der Uni zu tun hat?

Viele Universitäten bieten regelmäßige Seminare zu Motivation, Aufschieberitis usw an. Hier aber erstmal einige Punkte, die „auf die Schnelle“ wieder neuen Schwung in den Lern-Alltag bringen können:

Warum das alles?

Warum studierst du das, was du studierst? Warum hast du es angefangen? Welche Bereiche interessieren dich besonders? Fandest du nicht zu Beginn des Semesters das Thema total interessant? Versuche die Euphorie für dein Fach zurückzugewinnen!

Welche Ziele hast du? Lerne für die Zukunft!

Gibt es ein Ziel auf das du hinarbeitest? Wenn ja, beiß die Zähne zusammen und nutze das Studium als Mittel zum Zweck. Der Zweck kann ein toller Job und in Folge dessen genügend Geld für ein tolles Auto, ein großes Haus oder 5 Hunde sein. Wenn du Lust hast, hole dazu Informationen ein. Such im Internet danach, in der Bibliothek, schau auf YouTube nach Dokus oder sonstigem zu deinem Traumjob oder deinem Traumleben. Mach dir wieder Bewusst, wozu du dir den ganzen Stress an der Uni machst. Und auch wenn du während der „Recherche Zeit“ nicht gelernt hast, hast du dennoch was für dein Studium und deine Zukunft gemacht!

Ich z.B. möchte einmal eine tolle alte Villa haben mit einem großen verwunschenen Garten und einem Büro, von dem aus ich mit einer schönen Tasse Tee arbeiten kann. Tja und dafür muss man eben im Studium arbeiten!

Ich mag so sein wie …

Hört sich an wie in der Grundschule: Wenn ich groß bin werde ich… Aber es hilft! Suche dir eine „Zielperson“. Eine reale oder fiktive Person, jemand der einen ähnlichen oder den gleichen Weg geht oder gegangen ist wie du. Das kann logisch und nachvollziehbar sein wie „Ich möchte werden wie Ted Mosby- Architekt“ oder auch nicht so logisch wie Lisa Simpson ist meine Heldin weil sie so fleißig lernt. Wenn euch einfach niemand einfällt, tuns auch Negativbeispiele oder Rivalen. Ich persönlich finde aber den „So-sein-Wie“-Ansporn am besten und am gesündesten.

Weitere Idole könnten sein: Dozenten, Figuren aus Büchern z.B. Harry Potter!, Schriftsteller, Kunsthistoriker, Indiana Jones…

Belohne dich

Du musst einen riesigen Stapel Texte für eine Hausarbeit durchlesen? Dann hilft dir der vielleicht älteste und einfachste Lerntrick der Welt: Teil‘ dir die Texte ein und mach ganz bewusst nach den geschafften großen Abschnitten etwas besonders. Bestell dir eine Pizza, schau einen guten Film, triff dich mit Freunden… Dann kannst du dich darauf freuen.

Mantra überlegen

Suche dir einen Spruch, ein Zitat oder eine Liedzeile die dich motiviert. Gehe es im Kopf durch, druck ihn aus oder schreibe ihn auf ein Klebezettel und hefte ihn an deinen Arbeitsplatz!

Mögliche Mantras können sein:

„Wake up with a plan. Go to bed satisfied“

„Versuch nicht perfekt zu sein- sei nur besser als du es gestern warst!“

„Don’t stop until you’re proud!“

Das sind meine Motivationstipps, die ich befolge wenn ich im Studium einen Hänger habe. Wie du vielleicht weißt, sind es im Leben oft die kleinen Sachen, die den großen Unterschied machen…

Also, überlegt dir ein Idol, einen Spruch und ein Ziel und setz dich an deinen Schreibtisch!

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