Kunst im Buch: Der mittelalterliche Kodex

Der Kodex/Codex (Mz. Kodizes oder Codices) ist der Wegbereiter des heutigen Buches. Er setzte sich etwa Mitte des 4. Jahrhunderts gegenüber dem Rotulus (der Schirftrolle) durch und hat sich bis zu den heutigen Büchern (ausgenommen von E-Books…) im Wesentlichen nicht verändert. In meinem Beitrag möchte ich aber weniger auf die allgemeine Geschichte des Kodex eingehen als viel mehr auf die kleineren Details, die vielleicht gerade im Internet nicht so leicht zu finden oder zu verstehen sind. Dazu gehören der Aufbau, sowohl der des Einbandes als auch der einzelnen Seiten, sowie die Anordnung der Lagen und die Zitierweise.

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Fundwerk der Woche KW 37/14

Anlässlich des heutigen „Tag des offenen Denkmals“ – den ihr als Kunsthistoriker hoffentlich alle wahrgenommen habt – ist das Fundwerk der Woche 37/14 ein heute in einem eben solchen Denkmal eigens geschossenes Foto… Was für’n Satz!

Mainzer Dom: Grabaltar für Damian Hartard von der Leyen. Ausschnitt: Vanitasskulptur, Skelett mit Blumenkranz und Sanduhr, vor 1704

Mainzer Dom: Grabaltar für Damian Hartard Reichsfreiherr von der Leyen. Ausschnitt: Vanitasskulptur, Skelett mit Blumenkranz und Sanduhr, vor 1678 © NetzTraktat.de

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Epochen leicht gemacht: 1. Spätantike Buchmalerei und frühchristliche Kunst

Willkommen zu „Epochen leicht gemacht“!

Spätantike Buchmalerei und frühchristliche Kunst sind die ersten Epochen, auf die ich eingehen möchte. Diese waren auch chronologisch die ersten, welche in meiner Einführungsklausur abgefragt wurden. Wie angekündigt, werde ich euch je ein Beispielbild zeigen und die prägnantesten Merkmale der Epoche samt kurzer Erklärung zusammenfassen.

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Fassadenbeschreibung: Fontana di Trevi/ Trevi-Brunnen

Willkommen zu meiner ersten Fassadenbeschreibung! Während der Einfühung in die Architektur habe ich munter einige Gebäude beschrieben und ja, hier ist eine davon! Ich hoffe, die Beschreibung wird dir helfen. Ich habe festgestellt, dass alleine das Durchlesen solcher Texte sehr hilfreich sein kann. Man merkt sich einige Fachbegriffe, die Formulierungen… Also viel Spass beim Lesen!

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Wissenschaftliche Hilfskraft aka Hiwi- Laufbursche oder Forschungsmitglied?

Praktische Erfahrungen sind wichtig. Praktika sind das A und O der Geisteswissenschaften. Ohne Praktika sammelt man weder Berufserfahrungen in Studienrelevanten Gebieten, noch kann man wichtige Kontakte knüpfen. Aber mal ganz ehrlich- wie viele Studenten haben Zeit sich neben der Uni und dem Nebenjob noch einem Praktikum zu widmen, das meist auch noch unbezahlt ist!? Oft bleiben da nur zwei Varianten: Super gestresst alles abarbeiten und keine Freizeit mehr haben oder auf den Nebenjob zu Gunsten den Praktikums zu verzichten und eben Nudeln mit Ketchup zu essen.

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